Legionellenprüfung

Legionellen sind gefährliche Bakterien, die beim Menschen die sogenannte Legionärskrankheit auslösen können. Sie kommen dort vor, wo erwärmtes Wasser ihnen optimale Bedingungen für die Vermehrung bietet, also beispielsweise in Warmwassererzeugungs- und Warmwasserverteilungsanlagen. Die größte Gefahr einer Infektion besteht beim Duschen durch das Einatmen des zerstäubten Wassers – eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt daher als unwahrscheinlich.

Da Legionellen bei einer Temperatur von 70°C absterben, verfügen Heizungsanlagen heute in der Regel über eine sogenannte „Legionellenschaltung“, bei der die Heizung das Wasser etwa einmal pro Woche auf 70°C erwärmt und so die Versorgung mit sicherem Trinkwasser gewährleistet.

Zudem gibt es seit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung 2011 die gesetzliche Pflicht zur Legionellenprüfung, die wir als Vermieter in regelmäßigen Abständen vornehmen müssen, ohne vorher – etwa durch das Gesundheitsamt – dazu aufgefordert worden zu sein. Durchgeführt wird sie von einer eigens beauftragten Spezialfirma, die in den Wohnungen in den obersten Geschossen sowie an der Heizungsanlage selbst über entsprechende Ventile Wasserproben entnimmt. Liegt keine Beanstandung vor, erfolgt die nächste Prüfung nach drei Jahren.

Damit die Überprüfung reibungslos vonstattengehen kann, werden unsere Mieter rechtzeitig über anstehende Prüfungstermine informiert.

 

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